Kernkraft: Energiealternative ?

Kernkraftwerke verfügen über ein hohes Maß an Sicherheitseinrichtungen, sind jedoch wie man in jüngeren Fällen sieht auch für Katastrophen anfällig. So kam es bedingt durch das Erdbeben in Japan im Jahre 2011 zu einer Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima.Dabei gelangten große Mengen an radioaktivem Material an die Umwelt und kontaminierten Luft, Wasser, Böden und Nahrung und verseuchten damit sowohl das Festland, wie auch das Meer. Bis zu 150.000 Einwohner mussten das Gebiet vorübergehend oder dauerhaft verlassen. Doch auch das Ereignis in Tschhernobyl ist in diesem Zusammenhang zu nennen. Hier kam es im Jahre 1986 zu einer Katastrophe, die bis heute ihre Auswirkungen hat.

Des Weiteren könnten Atomkraftwerke primäre Ziele für Terroristen darstellen und stellen somit eine potentielle Gefahrenquelle dar.
Doch nicht nur Katastrophen sorgen für Komplikationen.
So sind auch die Brennstäbe radioaktiv und somit gesundheitsgefährdend, müssen aber irgendwann ausgetauscht werden.

So werden sie zunächst zur Aufbereitung nach La Hague in Frankreich gebracht, bevor sie wieder nach Deutschland zurückgebracht werden.
Hier werden sie im Zwischenlager Gorleben unterirdisch gelagert, da bisher noch kein Konzept für die Endlagerung besteht. Umweltschützer kritisieren dieses Konzept und versuchen diese Castor Transporte zu verhindern und versperren die Gleise in denen sie sich zum Beispiel daran fest ketten, weshalb die Transporte zusätzlichen Polizeischutz erfodern.